Dienstag, 1. Mai 2012

fotografieren, kaufen, verkaufen, fotografieren, kaufen, fotografieren

Nun fotografiere ich doch schon  einige Jahre, die allermeisten davon mit Nikon.
Doch nie hätte ich gedacht, dass ich mal die älteste SLR Nikon's kaufen würde und noch weniger, dass ich von ihr begeistert bin.
Eine Konstruktion aus Ende der 50er Jahre.

So innovativ sie einst war, ist sie trotz ihrer Schlichtheit in Manchem umständlich zu bedienen. Nicht schwierig, nicht aufwendig, nicht kompliziert, sondern eben umständlich.
Eine Fügung ergab es, dass ich vor Kurzem auf eine Zweite stiess, vor Allem noch in schwarzer Ausführung mit dem simplen Prismensucher.
Und so erhielt meine erste die einen BelichtungsmesserSucher (aus 1968) ein Gspänli.

Da gibt die Kameraindustrie Millionen aus, scheut keinen Aufwand um Neues zu entwickeln und vermarkten, reiht ein Modell an's Nächste, erfindet die Digitalfotografie, macht dort im selbigem Stil und noch höherem Tempo weiter und ich scheine nichts Besseres zu tun wissen, als im Zeitalter der Touchscreens mir die älteste Nikon Spiegelreflexkamera zu kaufen und bin auch noch fasziniert davon.

Bisher hatte bei mir die Toyocaflex (Tougodo) bisher die Alleinstellung, meine einzige Kamera aus den 50ern zu sein.

Eine äusserst simple und wirklich umständlich zu bedienende TLR, ein einfacher Nachbau der Rolleicord wie es sie damals häufig so gab.
Ja, ich mag solche Kameras :) aber nicht mit allen davon fotografiert es sich so wie mit der Nikon F. Nämlich unbeschwert.
Was die Faszination an ihr ausmacht, ist in wenigen Worten schwer zu beschreiben. Nehme es vielmehr als ein inspirierendes fotografieren wahr.






Ihr Kauf war denn auch wieder mal Gelegenheit, einige bisher kaum gebrauchte Kameras zu verkaufen. So möchte ich meinem Motto, nämlich möglichst nur funktionierende Kameras mit denen ich auch wirklich fotografiere zu besitzen, treu bleiben.
Fotografiert hatte ich in letzter Zeit sehr viel. Viel mehr, als es die spärlichen Beiträge hier vermitteln. Nun muss ich aber die Filme auch wieder mal scannen. Und da wären auch noch die Bilder des letztes Shootings - gleichzeitig das Erste mit meiner DSLR.

Beim Interesse an solchen Kameras war es mir auch "Pflicht" die Ausstellung "C'est la vie" im Landesmusuem zu besuchen. War heute dort.
Die Ausstellung representiert die schweizer Pressefotografie der vergangenen Dekaden. Wer Gelegenheit hat, dem kann ich sie nur empfehlen.


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