Eine zwar recht trostlose Strasse, doch mit sympathischen Akzenten :
Seltsamerweise wirken sonst trostlose Strassenzüge nach Regen irgendwie dann doch reizvoll. Na ja, "Industrie-Charme" . . .
Wirklich trostlos wurde es jedoch erst später als ich zum Bezirksgericht kam. Nicht nur weil die Advokaten grimmig schauten (in ihrem Drang stets ganz bestimmt zu wirken), sondern auch wegen der Archidektur.
Aber allmählich wurde mir deren Grimmigkeit angseichts der Archidektur ihrer Abeitsplatzumgebung immer verständlicher (sieh auch 1.Bild der obgen 3-Reihe)
Da ich tags zuvor trotz beissender Kälte doch etwas freundlichere Sujets vor der Linse fand
Noch ein Päkchen Zigaretten am Kiosk, die Unterführung hindurch und da bot sich mir folgender Anblick :
Das war's dann an Dramatik.
Und da legte ich meine Priorität wieder auf Gemütlichkeit. Wobei ich dann, als ich einen Film in's Labor brachte und auf jemanden wartete, doch noch einmal an die Trostlosikgeit erinnert wurde.
Doch gings dann zur gemütlichen Gesprächigkeit über.
Ein Tag, der beinahe mit The Cure's "A Strange Day" begonnen hätte, hätte ich mich nicht im Regal vergriffen, an Melanie vergriffen, die mich mit ihrem "Candles In The Rain" mehr weckte als die ohnehin schon obligaten 4 Aufsteh-Café's . . .
Entfaltung ist halt alles, doch wenn die Strassen des Kreis 3&4 nicht so schön sind wie Donovans "London Street" sich anhört, bliebe halt bis spätnachts tatsächlich nur "Leftover Vine" . . .
Die Bilder entstanden mit : Nikon F3 (S/W), FM2 (farb.), Yashica mat124G, auf Ilford Delta400, HP5, KodakPortra400VC, Fuji Astia
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen